"Wilhelmus van Nassouwe, ben ik van Duitsen bloed ..." Wie Deutsch? · Und Philipp II. von Spanien?
Philipp II. – spanisch Felipe II – (* 21. Mai 1527 im Palacio de Pimentel, Valladolid; † 13. September 1598 im El Escorial nahe Madrid) war ein spanischer Monarch aus der Dynastie der Habsburger (Casa de Austria).
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1) Philipp II. * 21. Mai 1527 im Palacio de Pimentel, Valladolid; † 13. September 1598 im El Escorial nahe Madrid
2) Karl V. (HRR), * 24. Februar 1500 im Prinzenhof, Gent, Burgundische Niederlande; † 21. September 1558 in Cuacos de Yuste, Spanien
3) Isabella von Portugal, * 24. Oktober 1503 in Lissabon; † 1. Mai 1539 in Toledo
Am 10. März 1526 heiratete Isabella in Sevilla den römisch-deutschen König Karl V. Weil Isabellas Mutter Maria zugleich eine Tante Karls V. war und somit die Ehepartner Vetter und Cousine ersten Grades waren, benötigten sie für die Ehe eine Dispens, die Papst Clemens VII. auch erteilte. Das Volk umjubelte die grazile Portugiesin, die sich in reinstem Kastilisch für die unendlichen Ovationen bedankte und so sofort das Herz der Massen für sich gewann.
4) Maximilian I. (HRR), * 22. März 1459 auf der Burg in Wiener Neustadt, Österreich unter der Enns; † 12. Januar 1519 auf Burg Wels, Österreich ob der Enns
5) Maria von Burgund, * 13. Februar 1457 in Brüssel; † 27. März 1482 in Brügge
Karl der Kühne gestattete, dass Nikolaus und Maria am 13. Juni 1473 in Mons ein Heiratsversprechen austauschten, doch der Bräutigam starb plötzlich am 27. Juli 1473 im Alter von nur 25 Jahren. Es wurde geargwöhnt, er sei einem Giftmord zum Opfer gefallen, und wieder stand Ludwig XI. in Verdacht, der Anstifter des mutmaßlichen Attentats zu sein.
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Friedrich III. hatte Mühe, genügend Finanzmittel für einen einigermaßen glanzvollen Zug seines Sohns nach Gent aufzutreiben. Maximilian brach endlich am 21. Mai 1477 auf und wurde bei seinen Ausgaben teilweise von auf seinem Weg liegenden Städten unterstützt, war aber dennoch nach seinem am 3. Juli erfolgten Eintreffen in Köln zahlungsunfähig. Eine in diese Bischofsstadt eingereiste französische Delegation überbrachte die Botschaft, dass Maria ohne Einwilligung Ludwigs XI. keine Ehe schließen dürfe; schließlich entstamme sie königlichem französischem Adel und Burgund sei ein französisches Kronlehen. Maximilian empfing die Gesandten nicht einmal. ... Am 11. August zog er mit seinem Gefolge, das sich zum Zeichen der Trauer um den verstorbenen letzten Burgunderherzog in Trauerkleidung gehüllt hatte, feierlich in Brüssel ein. Am 18. August 1477 kam er schließlich in Gent an und wurde als Retter vor französischen Annexionsbestrebungen begrüßt.
Im Schloss zu Gent kam es dann zur ersten Begegnung zwischen der Burgunderherzogin und dem Kaisersohn, die sich zuvor noch nie gesehen hatten. Maria verstand kein Deutsch, während Maximilian nur unzureichend französisch sprach. So verständigten sich die Brautleute anfangs in der von beiden einigermaßen beherrschten lateinischen Sprache. Während Maria nie Deutsch lernte, vermochte Maximilian bald hinlängliche Kenntnisse in Französisch und Flämisch zu erwerben.
... Der Papst hatte seine Dispens für die Eheschließung gegeben, die aufgrund der entfernten Konsanguinität der Brautleute notwendig war. Die von Ferry de Clugny, Bischof von Tournai, zelebrierte Hochzeit Marias mit ihrem Bräutigam fand am Morgen des folgenden Tags, des 19. Augusts 1477, in der Schlosskapelle statt.
6) Manuel I. * 31. Mai 1469 in Alcochete; † 13. Dezember 1521 in Lissabon
7) Maria von Aragón, * 29. Juni 1482 in Córdoba; † 7. März 1517 in Lissabon
Manuel and Maria were married in Alcácer do Sal on 30 October 1500,[3] and Maria was granted Viseu and Torres Vedras as her dower. She had 10 children, eight of whom reached adulthood, including King John III of Portugal, Holy Roman Empress Isabella, and Beatrice, Duchess of Savoy.
8) Friedrich III. (HRR), * 21. September 1415 in Innsbruck; † 19. August 1493 in Linz 9) Eleonore Helena von Portugal, * 18. September 1436 in Torres Vedras; † 3. September 1467 in Wiener Neustadt
Man traf sich nun in Siena, wo sich Eleonora und Friedrich zum ersten Mal sahen. Friedrich soll bei ihrem Anblick erblasst sein, entweder vor Aufregung, oder aber aus der Furcht heraus, dass die zierliche Eleonore Schwierigkeiten haben werde, Kinder zu gebären. Die Trauung mit Friedrich fand am 16. März 1452 durch Papst Nikolaus V. in Rom statt. Drei Tage später wurde Eleonore an der Seite des Habsburgers zur Kaiserin gekrönt. Sie war die letzte in Rom gekrönte Kaiserin.[1] Friedrich gab ihr noch den Namen Helena, den sie aber zeitlebens nie nutzte. (Der Name Helena wurde ihr vom Papst verliehen und nicht vom Kaiser.[2]) Die anschließenden Hochzeitsfeierlichkeiten richtete ihnen Eleonores Onkel Alfons, ein Bruder ihrer Mutter, in Neapel aus.
Die Quoraner sind sich nicht einig über den Namen Helena. Datum aber schon.
10) Karl I. der Kühne, * 10. November 1433 im Herzogspalast, Dijon; † 5. Januar 1477 bei Nancy
11) Isabelle de Bourbon, * 1437; † 25. September 1465 in Antwerpen
Sie heiratete am 30. Oktober 1454 in Lille ihren Cousin Karl den Kühnen, Graf von Charolais, einziger legitimer Sohn des Herzogs Philipp des Guten von Burgund. Für Karl war dies die zweite Ehe. Seine erste Frau, Katharina von Valois, war gestorben, als er 13 Jahre alt war. Die Ehe soll glücklich gewesen sein, obwohl Karl eine Ehe mit Margareta von York vorgezogen haben soll. Karl war jedoch durch den Vertrag von Arras zwischen seinem Vater und dem französischen König verpflichtet, eine Prinzessin aus dem französischen Königshaus zu heiraten.
12) Infante Ferdinand, Duke of Viseu and Beja, 17 November 1433 – 18 September 1470
13) Infanta Beatriz of Portugal, 13 June 1430 – 30 September 1506
In 1447, Beatrice married her cousin Infante Ferdinand (Portuguese: Fernando), 2nd Duke of Viseu, son of King Edward of Portugal (her uncle).
14) Ferdinand II. (Aragón) * 10. März 1452 in Sos; † 23. Januar 1516 in Madrigalejo
15) Isabella I. (Kastilien) * 22. April 1451 in Madrigal de las Altas Torres; † 26. November 1504 in Medina del Campo
Schon als junge Frau wollte ihr Halbbruder Heinrich IV. sie verehelichen – zuerst wurde sie dem gut dreißig Jahre älteren Karl von Viana, dem Prinzen von Navarra, versprochen, welcher jedoch plötzlich starb. Gegen den nächsten Ehekandidaten Alfonso von Portugal konnte sie sich erfolgreich wehren, nicht jedoch gegen den darauf folgenden Heiratskandidaten, Pedro Girón, den Bruder des Großmeisters von Calatrava; jedoch starb dieser vor der Hochzeit an Diphtherie. Nun wollte Heinrich IV. seine Schwester mit Charles de Valois, dem Herzog von Berry und Bruder von König Ludwig XI., verheiraten. Die inzwischen Erwachsene wollte sich jedoch ihren zukünftigen Ehemann selber aussuchen und wählte Ferdinand, den zukünftigen König von Aragón, der ihren Vorstellungen eines zielstrebigen, tapferen und klugen Ehemannes entsprach. Sie trat über ihren Berater, den jüdischen Finanzier Abraham Senior, in Kontakt zu Ferdinand und machte ihm, der mit siebzehn Jahren mit einer Mätresse bereits zwei Kinder hatte, einen Antrag. Dieser nahm an. Da eine offizielle Werbung wegen des Halbbruders nicht möglich war, verkleidete sich Ferdinand als Eseltreiber und reiste mit wenigen Begleitern zu ihr nach Valladolid, wohin sie vor ihrem Halbbruder geflohen war.[1] Isabella vermählte sich am 19. Oktober 1469 mit Ferdinand.
Erste Frau:
Maria Manuela von Portugal (* 15. Oktober 1527 in Coimbra; † 12. Juli 1545 in Valladolid) war eine portugiesische Prinzessin und die erste Ehefrau des späteren spanischen Königs Philipp II. Ihre Eltern waren König Johann III. von Portugal und Katharina von Kastilien, die jüngere Schwester Kaiser Karls V.
1) Maria Manuela von Portugal (* 15. Oktober 1527 in Coimbra; † 12. Juli 1545 in Valladolid)
Zur Förderung der traditionellen verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen dem portugiesischen und kastilischen Königshaus verfolgte Kaiser Karl V. seit 1541 den Plan, Maria Manuela mit seinem nur fünf Monate älteren Sohn und spanischen Thronfolger Philipp (II.) zu verheiraten. Er hatte dabei wohl auch die Union Portugals mit den übrigen iberischen Königreichen im Auge. Wegen der nahen Verwandtschaft der Ehegatten – Philipp war ein Cousin Marias – musste eine päpstliche Dispens eingeholt werden, die Papst Paul III. auch ohne weiteres erteilte. Die Ferntrauung der 15-jährigen Maria Manuela mit dem für sie ausersehenen Prinzen fand am 12. Mai 1543 in Almeirim statt. Fünf Monate später reiste sie in Begleitung eines Reiterzugs zu ihrem Bräutigam nach Salamanca. Als sie sich der Stadt näherte, ritt ihr Philipp aus Neugier entgegen. Die portugiesische Infantin feierte dann am 15. November 1543 in der Kathedrale von Salamanca ihre persönliche Hochzeitszeremonie mit Philipp, die vom Erzbischof von Toledo, Juan Pardo de Tavera, geleitet wurde. Philipp fungierte damals bereits als Regent Spaniens, so dass er nach den Hochzeitsfeierlichkeiten mit seiner Gemahlin zum Sitz des Hofes nach Valladolid aufbrach.
2) Johann III. * 6. Juni 1502 in Lissabon; † 11. Juni 1557 ebenda
3) Katharina von Kastilien, * 14. Januar 1507 in Torquemada; † 12. Februar 1578 in Lissabon
1525 heiratete Katharina König Johann III. von Portugal und wurde bis zum Tode ihres Mannes 1557 Königin von Portugal.
4 und 5 = 6 und 7 zu Philipp II.
6) Philipp I. von Kastilien, * 22. Juni 1478 in Brügge; † 25. September 1506 in Burgos
7) Johanna I. von Kastilien, * 6. November 1479 in Toledo; † 12. April 1555 in Tordesillas
Im Zuge einer Allianz mit dem Hause Habsburg wurde sie mit dem einzigen Sohn von Kaiser Maximilian I., Philipp dem Schönen, Erzherzog von Österreich (* 1478, † 1506), ab 1494 Herzog von Burgund, verheiratet.
Ihrem Verlobten begegnete Johanna etwa einen Monat nachdem sie nach einer beschwerlichen Schiffsreise in Arnemuiden an Land gegangen war, da er sich mit seinem Vater Maximilian I. auf der Jagd in Tirol befand. Als sich die beiden am 20. Oktober 1496 begegneten, verliebten sie sich nach zeitgenössischen Berichten derart ineinander, dass Philipp sofort die Trauung im Kloster von Lier durch den Kaplan Don Diego Ramírez vollziehen ließ. Johanna liebte ihren Ehemann heftig und war sehr eifersüchtig.
8—11 = 12—15 zu Philipp II.
12 und 13 = 4 und 5 zu Philipp II.
14 und 15 = 14 und 15 zu Philipp II.
Zweite Frau:
Maria I. (englisch Mary I oder Mary Tudor), auch Maria Tudor, Maria die Katholische oder Maria die Blutige (* 18. Februar 1516 im Palace of Placentia, Greenwich; † 17. November 1558 im St James’s Palace, London), war von 1553 bis zu ihrem Tod Königin von England und von Irland und der vierte Monarch des Hauses Tudor. Durch ihre Heirat mit Phillip II. von Spanien wurde sie ab 1556 auch Königin von Spanien. Sie war die Tochter König Heinrichs VIII. und seiner ersten Frau Katharina von Aragon.
1) Maria I. * 18. Februar 1516 im Palace of Placentia, Greenwich; † 17. November 1558 im St James’s Palace, London
Die Königin heiratete am 25. Juli 1554 Philipp in der Kathedrale von Winchester. Am Abend zuvor hatte Karl V. seinen Sohn zum König von Neapel ernannt.[60] Laut dem Ehevertrag erhielt Philipp zwar den Titel des Königs von England, seine reale Macht war jedoch eher auf die Funktionen eines Prinzgemahls begrenzt. Er durfte Maria bei der Verwaltung helfen, allerdings keine Gesetzesänderungen in England durchführen. Sollten aus der Ehe Kinder entspringen, so würde eine Tochter England und die Niederlande regieren,[61] ein Sohn sollte England erben sowie Philipps Gebiete in Süddeutschland und Burgund.[25] Sowohl die Königin als auch eventuelle Kinder sollten das Land nur unter Zustimmung des Adels verlassen. Zudem sicherte eine Klausel im Ehevertrag England dagegen ab, in die Kriege der Habsburger involviert zu werden oder Zahlungen an das Reich leisten zu müssen.[61] Auch sollten keine Spanier in den Kronrat kommen.[62]
2) Heinrich VIII. * 28. Juni 1491 im Palace of Placentia, Greenwich; † 28. Januar 1547 im Whitehall-Palast, London
3) Katharina von Aragon * 16. Dezember 1485 in Alcalá de Henares; † 7. Januar 1536 auf Schloss Kimbolton in Huntingdonshire
Im September 1501 verließ Katharina Spanien. Bei ihrer Heirat mit dem englischen Thronfolger am 14. November 1501 in der St Paul’s Cathedral waren beide 15 Jahre alt. Als Prince of Wales (Fürst von Wales) entsandte man Arthur nach Schloss Ludlow an der walisischen Grenze, um dem Rat von Wales vorzusitzen, wobei Katharina ihn begleitete. Schon kurz nach der Heirat erkrankten beide an schwerem Fieber. Arthur erlag der Krankheit, so dass Katharina bereits nach vier Monaten Ehe zur Witwe wurde.
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Nach dem Willen seines Vaters sollte nun der 12-jährige neue Thronfolger, der künftige Heinrich VIII., Katharina von Aragon heiraten, sobald er 14 Jahre alt würde. Eine solche Eheschließung mit der Frau seines Bruders verstieß allerdings gegen kanonisches Recht (welches in diesem Punkt letztlich auf Lev 18,16 EU zurückgeht). Nachdem die Hofdamen jedoch bezeugt hatten, dass die Ehe mit Arthur wegen der Jugend des Paares nicht vollzogen worden sei, erteilte Papst Julius II. einen Dispens. ... Der am 23. Juni 1503 ausgehandelte Verlobungsvertrag wurde am 11. Juni 1509 mit der Hochzeit endgültig eingelöst. Der Legende nach soll Heinrich VII. auf seinem Sterbebett (er starb am 21. April 1509) seinen Sohn gebeten haben, die als Fürstin von Wales überaus populäre Katharina von Aragon nun doch zu heiraten.
4) Heinrich VII. * 28. Januar 1457 auf Pembroke Castle, Wales; † 21. April 1509 im Richmond Palace
5) Elizabeth of York, * 11. Februar 1466 im Westminster Palace; † 11. Februar 1503 im Tower of London
Nachdem Heinrich am 22. August 1485 Richard in der Schlacht von Bosworth besiegt hatte, wurde Elizabeth im Haushalt seiner Mutter Margaret Beaufort untergebracht. Heinrich wurde am 30. Oktober zum neuen König von England gekrönt, und das Parlament bestätigte ihm im November seinen legitimen Anspruch auf den Thron. Allerdings baten die Abgeordneten des House of Commons den König am 10. Dezember dringend, „die erlauchte Lady Elizabeth, Tochter des Königs Eduard IV.“ zu heiraten und sich damit „Nachwuchs von königlichem Blut“ zu sichern.[1] Diese Formulierung wird von Historikern häufig so interpretiert, dass Heinrichs Anspruch auf den Thron nur gesichert war, wenn er Elizabeth, die rechtmäßige Erbin ihres Vaters, heiratete. Der König versicherte, er wäre „gern bereit, dies zu tun.“[2]
Am 18. Januar 1486 heirateten Heinrich und Elizabeth in Westminster Abbey. In der Zeit der Rosenkriege war Heinrich als letzter Überlebender des Hauses Lancaster dessen Oberhaupt geworden. Durch seine Ehe mit der Erbin des Hauses York erhoffte sich England ein Ende des Bürgerkrieges zwischen den beiden Häusern und einen dauerhaften Frieden. Obwohl von vielen als die rechtmäßige Königin von England betrachtet, wurde Elizabeth erst am 25. November 1487 gekrönt, als der Thronfolger Arthur bereits geboren war, und Heinrich verlieh ihr laut dem Italiener Giovanni de Gigli den Titel der Herzogin von York.
6 und 7 = 14 und 15 zu Philipp II.
8) Edmund Tudor, 1. Earl of Richmond, * um 1430; † 1. November 1456 in Carmarthen
9) Margaret Beaufort, * 31. Mai 1443 auf Bletsoe Castle, Bedfordshire; † 29. Juni 1509
Im Februar 1453 brachte Margaret Beauchamp, die Witwe von John Beaufort, 1. Duke of Somerset ihre zehnjährige Tochter Margaret Beaufort an den königlichen Hof. Der König machte Edmund und seinen Bruder Jasper zum Vormund von Margaret und befürwortete schließlich die Hochzeit von Edmund mit Margaret, die am 1. November 1455 stattfand. Die Braut war zu der Zeit zwölf Jahre alt und wurde im folgenden Jahr schwanger.
10) Eduard IV. * 28. April 1442 in Rouen; † 9. April 1483 in Westminster
11) Elizabeth Woodville * um 1437 in Grafton Regis,[1] Northamptonshire; † 8. Juni 1492[2] in Bermondsey, Surrey
Elizabeth heiratete in erster Ehe um 1452 (wobei das Jahr ihrer Hochzeit umstritten ist) Sir John Grey of Groby.[6] Dieser war der älteste Sohn und Erbe von Sir Edward Grey und dessen zweiter Gattin Elizabeth Ferrers, 6. Baroness Ferrers of Groby. ... Die konfliktreiche Zeit der Rosenkriege sorgte damals in England für viel Blutvergießen und Leid. Als es am 17. Februar 1461 zur erbitterten Zweiten Schlacht von St Albans zwischen den Häusern Lancaster und York kam, wurde Sir John Grey tödlich verletzt, der für die Lancaster-Partei gekämpft hatte.
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Die Hochzeit fand nach der überlieferten Datierung am Morgen des 1. Mai 1464 in Grafton statt.[17] Der englische Mediävist Michael Hicks bezweifelt indessen die Exaktheit dieses Datums.[11] Anwesend waren nur das Brautpaar, Elizabeths Mutter, eine Bedienstete, ein die Hochzeitszeremonie durchführender Priester und ein Junge, der die Lieder sang.[17] Der König und Elizabeth heirateten heimlich gegen den Rat seiner Vertrauten wie dessen Cousin Richard Neville, 16. Earl of Warwick, der gerade eine politische Heirat mit Bona of Savoy, der Schwester der französischen Königin, verhandelte. Neben dem sexuellen Aspekt, dem Eduard hier zu folgen schien, hatte die Heirat auch eine politische Komponente, da die Ehe mit einer Witwe eines Lancaster-Anhängers dem York-König zumindest zeitweise Ruhe verschaffte, wobei die Ehe mit einer Angehörigen aus dem niederen Adel ein Skandal war.
Die Ehe wurde zunächst sorgfältig geheim gehalten. Ein oder zwei Tage nach der Hochzeit schrieb der König, wie es heißt, eine Nachricht an Elizabeths Vater, Lord Rivers, dass er ihn besuchen werde. Diesmal ging er öffentlich nach Grafton und weilte dort als Rivers’ Gast. Um keinen Verdacht zu erregen, brachte er die meiste Zeit mit dem Jagen zu und kam mit Elizabeth nur heimlich und nicht eher zusammen, als bis Elizabeths Mutter überzeugt war, dass die restliche Familie sich zur Ruhe begeben hatte. Nach einem Aufenthalt von vier Tagen reiste er wieder ab.[18] Erst als Warwicks Verhandlungen bezüglich Eduards Vermählung mit Bona von Savoyen immer weiter gediehen, machte der König seine Heirat mit Elizabeth auf der im September 1464 zu Reading abgehaltenen Versammlung der Peers öffentlich bekannt.[11] Ein jüngerer Bruder des Königs, George Plantagenet, 1. Duke of Clarence, und der Earl of Warwick missbilligten zwar die Heirat, nahmen aber Elizabeth mit scheinbarer Freundlichkeit an der Hand und stellten sie den Lords vor, von denen sie in Eduards Gegenwart als Königin anerkannt und begrüßt wurde.
12) Johann II. * 29. Juni 1397 oder 29. Juni 1398 in Medina del Campo; † 19. Januar 1479 in Barcelona
13) Juana Enríquez y Fernández de Córdoba, * 1425 in Torrelobatón; † 13. Februar 1468 in Saragossa
Sie heiratete Johann von Aragón am 1. April 1444 in Torrelobatón, drei Jahre nach dem Tod seiner ersten Ehefrau, der Königin Blanka von Navarra. Da Johann, obwohl er nur de iure uxoris König von Navarra war, nach dem Tod Blankas die Regierung Navarras nicht an seinen ältesten Sohn Karl von Viana abgab, wurde Juana durch die Ehe zur Königin von Navarra. Verständlicherweise unterstützte sie seine Position, auch als er die Thronfolge von Karl auf seine jüngste Tochter aus der Ehe mit Blanka, Eleonore von Navarra, übertrug, wiederum ohne die Macht abzugeben. Als Karl im Jahr 1461 starb, geriet sie in Verdacht, seine Vergiftung angeordnet zu haben, woraufhin sie nach Girona floh, wo sie sich dem Schutz des Bischofs unterstellte.
14) Johann II. von Kastilien, * 6. März 1405 in Toro; † 20. Juli 1454 in Valladolid
15) Isabella von Portugal, zwischen 1428 und 1431;[1] † 15. August 1496 in Arévalo
Im August 1447[2] heiratete sie den kastilischen König Johann II. und wurde dessen zweite Ehefrau.
Dritte Frau:
Elisabeth von Valois (französisch Élisabeth de France; spanisch Isabel de Valois; * 2. April 1545 in Fontainebleau; † 3. Oktober 1568 in Aranjuez) war Prinzessin von Frankreich und Königin von Spanien.
1) Elisabeth von Valois, * 2. April 1545 in Fontainebleau; † 3. Oktober 1568 in Aranjuez
Im Rahmen der Hochzeitsfeierlichkeiten veranstaltete Elisabeths Vater, Heinrich II. von Frankreich, am 30. Juni 1559 ein Turnier. Heinrich war ein begeisterter Turnierreiter und so lieferte er sich an diesem Tag ein Duell mit seinem Freund Gabriel de Montgomery. Die Lanze glitt an der Rüstung ab und bohrte sich in das rechte Auge des Königs. Der König überlebte seine schweren Verletzungen nicht und starb trotz intensivster ärztlicher Behandlung innerhalb weniger Wochen am 10. Juli 1559. Die Hochzeitsfeier, die vom Todeskampf des Brautvaters, Heinrich II. überschattet wurde, fand am 21. Juni 1559 per procurationem in Paris statt. Als Stellvertreter des Bräutigams diente der Herzog von Alba. Der Tod blieb Elisabeth und ihrer Freundin aus Jugendtagen, Maria Stuart, auch weiterhin ein ständiger Begleiter.
Ein halbes Jahr später verließ Elisabeth Frankreich in Richtung Spanien und traf nach einer beschwerlichen Reise über die Pyrenäen im Palacio del Infantado in Guadalajara das erste Mal auf ihren 18 Jahre älteren Gatten. Philipp II. von Spanien fragte seine junge Frau bei ihrem ersten Zusammentreffen besorgt, ob sie an seinem grauen Haar und seinem Alter Anstoß nehme. Die eigentliche Hochzeit fand schließlich am 2. Februar 1560 in Toledo statt und die französische Prinzessin aus dem Hause Valois wurde nach Maria von Portugal und Maria I. von England die dritte Ehefrau König Philipps II. von Spanien.
2) Heinrich II. * 31. März 1519 auf Schloss Saint-Germain-en-Laye; † 10. Juli 1559 im Hôtel des Tournelles, Paris
3) Caterina de’ Medici, * 13. April 1519 in Florenz; † 5. Januar 1589 in Blois
Die Hochzeit Heinrichs von Orléans mit Katharina von Medici fand im Oktober 1533 in Marseille statt. Katharina war 14 Jahre alt, ihr Bräutigam 14 Tage älter als sie. Clemens VII. ließ seine junge Verwandte überreich ausstatten: Er beauftragte Isabella d’Este, die berühmt für ihren Geschmack war, die Kleider auszuwählen, die Katharina an den französischen Königshof mitnehmen sollte. Umfangreich war auch der Schmuck, den er seiner Verwandten mitgab. Gerühmt wurde besonders ein großes Paar Ohrringe aus ungewöhnlich großen, birnenförmigen Perlen. Katharina schenkte sie später ihrer Schwiegertochter Maria Stuart. Diese nahm sie nach ihrer Verwitwung mit nach Schottland, und nach ihrer Hinrichtung trug Elisabeth I. sie.
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Am 23. Oktober 1533, nachdem die Verhandlungen zwischen dem Papst und dem französischen König abgeschlossen waren, hielt die Braut Einzug in Marseille. Am 27. Oktober 1533 wurde der Heiratsvertrag unterzeichnet, am 28. Oktober 1533 die kirchliche Trauung vollzogen. Nach einem Maskenball wurden die beiden Vierzehnjährigen in die Hochzeitskammer geführt. Clemens segnete das Paar am nächsten Morgen und zeigte sich erfreut darüber, dass er die beiden noch im Bett vorfand.
4) Franz I. * 12. September 1494 auf Schloss Cognac; † 31. März 1547 auf Schloss Rambouillet
5) Claudia von Frankreich, * 13. Oktober 1499 in Romorantin; † 20. Juli 1524 in Blois
Anne de Bretagne verlobte ihre Tochter früh mit Karl von Luxemburg, um die Bretagne nicht an Frankreich fallen zu lassen. Diese vertraglich vereinbarte Ehe wurde jedoch auf Drängen von Luise von Savoyen 1505 annulliert und Claude 1506 Luises Sohn Franz von Orléans-Angoulême versprochen, einen königlichen Cousin, der französischer Thronanwärter war, weil der König keinen Sohn hatte. Zwischen Louise de Savoie und Anne de Bretagne herrschte darum Feindschaft, sodass Claude erst nach dem Tod ihrer Mutter mit Franz vermählt wurde. Die Heirat fand am 18. Mai 1514 in der Kapelle des Schlosses Saint-Germain-en-Laye statt. Neben ihrer Popularität und einem festeren Anspruch auf den Thron brachte Claude die Bretagne als Erbgut in die Ehe ein.
Nach dem Tod ihres Vaters am 1. Januar 1515 wurde Franz I. König von Frankreich und Claude seine Königin. Die junge Königin zeigte sich mehr an Religion als an Politik interessiert. In neun Jahren Ehe gebar sie acht Kinder.
Claude starb im Juli 1524 im Alter von vierundzwanzig Jahren. ...
6) Lorenzo di Piero de’ Medici, * 12. September 1492 in Florenz; † 4. Mai 1519 in der Villa Medici von Careggi
7) Madeleine de La Tour d’Auvergne, * 1495; † 28. April 1519 in Florenz
Prestige mit Blick auf ihre Abkunft hatte Madeleine, da sie Gottfried von Bouillon unter ihren älteren Ahnen führte. Dies war ein Argument, als sie durch ihre Verbindung mit dem jüngeren Lorenzo de’ Medici zum Pfand für das Bündnis Papst Leos X. und der Krone Frankreichs wurde. Sie heiratete am 13. Mai 1518 in Amboise und traf am 7. September in Florenz ein.
Ihre Denkwürdigkeit und ihren Folgereichtum in der Geschichte der europäischen Dynastien erlebte Madeleine nicht mehr: Sie starb kurz nach der Geburt ihrer einzigen Tochter am 28. April 1519. Auch der Gemahl Lorenzo verstarb bald darauf, am 4. Mai, kaum zwei Wochen später.
8) Charles de Valois, comte d’Angoulême, * 1459; † 1. Januar 1496
9) Luise von Savoyen, * 11. September 1476 im Schloss von Pont-d’Ain; † 22. September 1531 in Grez-sur-Loing
Im Alter von dreizehn Jahren wurde sie 1490 mit Charles de Valois-Orléans, Graf von Angoulême, einem Urenkel Karls V. von Frankreich, verheiratet.
Le 16 février 1488, à 11 ans, elle épouse Charles d'Orléans, comte d'Angoulême ...
Hier sind sich deutsche und französische Quoraner über das Datum nicht einig.
10) Ludwig XII. * 27. Juni 1462 auf Schloss Blois; † 1. Januar 1515 im Hôtel des Tournelles, Paris
11) Anna von Bretagne * 25. Januar 1477 in Nantes; † 9. Januar 1514 in Blois
Am 19. Dezember 1490 schloss der römisch-deutsche König Maximilian I. mit der knapp 14-jährigen Herzogin die Ehe per procurationem. Die Trauung fand in der Kathedrale von Rennes statt. Stellvertretend für Maximilian stand Wolfgang Freiherr von Polheim an der Seite der Braut. Da entgegen dem Vertrag von Sablé die Einwilligung des französischen Königs zur Heirat Annes nicht eingeholt worden war, protestierte Karl VIII. offiziell gegen die Vermählung.
König Karl VIII. hatte sich selbst in die Bretagne begeben und betrieb, obwohl er symbolisch mit Margarete, einer Tochter Maximilians, vermählt war, seine Heirat mit Anne, wofür seine und Annes bisherige Ehe annulliert werden mussten. Er ließ u. a. den mittlerweile freigelassenen Herzog von Orléans als Brautwerber auftreten. Obgleich Anne einer Heirat mit dem französischen König abgeneigt war, kam es schließlich zu einem Treffen der beiden Herrscher. Am 15. November 1491 wurde ein Friedensvertrag unterzeichnet, in dem das Eheprojekt jedoch nicht erwähnt wurde. Am 19. November verlobte sich Anne heimlich in der Kathedrale von Rennes mit Karl VIII. Bei dieser Zeremonie waren u. a. Anne de Beaujeu und Ludwig von Orléans anwesend. Am 23. November, kurz vor der Abreise Annes und ihres Hofstaats zur Hochzeit mit Karl in Langeais, übergab man Polheim ein Schreiben, das Maximilian darüber informierte, dass Anne am 6. Dezember 1491 den französischen König heiraten werde und ihn zur Hochzeit einlade.[17]
So war Maximilian doppelt düpiert, da sein Schwiegersohn Karl VIII. Maximilians Tochter Margarete verstieß, um seine Gattin Anne de Bretagne zu heiraten. Er legte schriftlichen Protest ein. Französische Juristen konterten mit der von ihnen behaupteten Ungültigkeit von Maximilians Ehe mit Anne und von Karls Ehe mit Margarete. Der französische Hof musste sich mit der Ausrichtung der Hochzeit beeilen, um einer weiteren Intervention Maximilians zuvorzukommen. Langeais wurde wohl wegen seiner starken Befestigung und seiner Nähe zur Bretagne zum Ort der Trauung ausgewählt. Obwohl noch keine päpstliche Dispens vorlag, fand Annes Hochzeit mit Karl VIII. am 6. Dezember 1491 im dortigen Schloss statt. Die Zeremonie wurde von den Bischöfen von Albi und Angers geleitet.
Papst Innozenz VIII. annullierte durch eine am 15. Februar 1492 ausgestellte und auf den 5. Dezember 1491 rückdatierte Bulle Annes Ferntrauung mit Maximilian und erteilte die wegen zu naher Blutsverwandtschaft von Anne und Karl VIII. nötige Ehedispens.
Einige Monate nach dem Tod Karls VIII. kehrte Anne, wie in ihrem Heiratsvertrag geregelt, in die wieder zu Wohlstand gelangte Bretagne zurück und übernahm deren eigenständige Verwaltung. Am 15. September 1498 zog sie unter dem Jubel des Volks in Rennes ein.
Am 27. Mai 1498 wurde Ludwig XII. in Reims zum französischen König gekrönt. Er war seit dem 8. September 1476 mit Johanna von Frankreich verheiratet. Die Ehe war kinderlos; Ludwig hatte seine Gemahlin wegen deren Unansehnlichkeit und anderer körperlicher Defizite nicht heiraten wollen, aber sich dem Druck ihres Vaters, Ludwigs XI., beugen müssen. Daher begann er bereits kurz nach dem Tod Karls VIII. erste Gespräche mit Papst Alexander VI. hinsichtlich einer Annullierung seiner Ehe, um die Witwe Karls VIII. heiraten zu können.
Am 7. Januar 1499 traf Ludwig XII. in Nantes ein und setzte mit Anne einen umfangreichen Ehevertrag auf. Im Gegensatz zum Vertrag von Langeais sah er vor, dass Anne alleinige Herrin der Bretagne einschließlich deren Einkünften bliebe. Der erstgeborene Sohn Annes und Ludwigs würde Dauphin von Frankreich, während dem zweiten Kind die Bretagne zufiele. Dabei sei auch die weibliche Erbfolge im Herzogtum gestattet. Sollte Anne vor ihrem Gatten sterben und die Ehe kinderlos bleiben, würde Ludwig als Regent bis zu seinem Tod über die Bretagne regieren. Nach seinem Tod würde die Bretagne an die Nachkommen von Anne fallen und als selbständiges Herzogtum weiter bestehen. Die Einwilligung der bretonischen Stände erreichte Ludwig XII. durch das Versprechen, dass ihre bisherigen Rechte gültig blieben. Am 8. Januar 1499 – nur drei Wochen nach Ludwigs Scheidung – wurde das Paar in der Schlosskapelle von Nantes getraut. Die Hochzeit war schlicht gehalten, um der einjährigen Trauerzeit Annes als Witwe Rechnung zu tragen. Auch die Vergnügungen während der Flitterwochen, u. a. die Jagd, fanden ohne viel Pomp statt. Einen Monat nach der Hochzeit reiste das Paar nach Angers, verbrachte dort einige Wochen und begab sich dann nach Blois.[37]
12) Piero di Lorenzo de’ Medici, 15. Februar 1472 in Florenz; † 28. oder 29. Dezember 1503 bei Gaeta
13) Alfonsina Orsini, * 1472 in Neapel; † 7. Februar 1520 in Florenz
Am 25. Februar 1487 wurde in Neapel im Beisein des Königs Ferrante der Ehevertrag in Abwesenheit der Braut, die von Virginio Orsini vertreten wurde, und des Bräutigams, dessen Bevollmächtigter Bernardo Rucellai war, unterzeichnet und danach in großer Pracht gefeiert. Ebenfalls am 25. Februar 1487, allerdings in Rom, wurde die Ehe zwischen Pieros Schwester Maddalena (1473–1519) und dem Sohn des Papstes, Francesco Cibo (um 1450–1519), geschlossen. Beide Eheverbindungen waren ein außenpolitischer Erfolg der Medici, sie fanden neben der Zustimmung des neapolitanischen Königs auch die Anerkennung des Mailänder Hofes. Allerdings beunruhigte diese Eheverbindungen die Florentiner Oligarchie, so dass Lorenzo il Magnifico es vorzog, seine verbliebenen Töchter Luisa (1476/77 – 1488) und Contessina (1478–1515) an Giovanni de’ Medici (1467–1498) und an Piero Ridolfi zu versprechen.
...
Alfonsina lernte ihren Ehemann erst im Mai 1488 kennen, nachdem dieser Virginio Orsini in dessen Burg bei Bracciano besucht hatte, und danach Alfonsina auf ihre gemeinsame Reise nach Florenz begleitete. Beider Ankunft in Florenz war jedoch überschattet vom Tod Luisas, Pieros zwölfjähriger Schwester, so dass die Hochzeitsfeier verschoben, aber wenige Wochen später ausgerichtet wurde.
14) Jean de La Tour, * 1467; † 28. März 1501
15) Jeanne de Bourbon genannt la Belle * wohl 1465; † 22. Januar 1512
Per Ehevertrag von Juni 1487 wurde sie mit dem 40 Jahre älteren Jean II., Herzog von Bourbon (* 1426; † 1. April 1488) verheiratet, der nach dem Tod seines einzigen Sohnes Jean de Clermont (*/† 1487) und seiner Ehefrau kurz nach dessen Geburt Bedarf nach einem neuen Erben hatte; sie bekamen einen Sohn, Louis de Clermont, der Anfang 1488 geboren wurde und vor dem 1. April 1488 starb.
Per Ehevertrag vom 2. Januar 1495 heiratete sie in zweiter Ehe Jean de La Tour, Graf von Auvergne († 8. März 1501).
Vierte Frau:
Anna von Österreich (Spanisch Ana de Austria) (* 2. November 1549 in Cigales bei Valladolid; † 26. Oktober 1580 in Talavera la Real bei Badajoz) war Erzherzogin von Österreich. Als vierte Gemahlin König Philipps II. war sie ab 12. September 1570 bis zu ihrem Tod Königin von Spanien, Neapel, Sardinien und Sizilien etc. sowie kurzzeitig ab 12. September 1580 auch Königin von Portugal. Ihr einziger die Kindheit überlebender Sohn war Philipp III., der seinem Vater 1598 auf dem Thron folgte.
1) Anna von Österreich, * 2. November 1549 in Cigales bei Valladolid; † 26. Oktober 1580 in Talavera la Real bei Badajoz
Über Brüssel, wo ihr zu Ehren Feierlichkeiten abgehalten wurden, Grave und Breda reiste Anna nach Bergen und segelte von dort mit ihrem Gefolge, darunter ihren Brüdern Albrecht und Wenzel, nach Spanien ab. Am 3. Oktober 1570 ging sie in der nordspanischen Hafenstadt Santander an Land, wo ihr der Kardinal Gaspar de Zúñiga y Avellaneda, Erzbischof von Sevilla, und zahlreiche Adlige ihre Aufwartung machten. Dann reiste sie weiter nach Burgos, wo ihr ein festlicher Empfang bereitet wurde, und kam anschließend nach Valladolid. Hier traf Anna ihre Brüder Rudolf und Ernst. Am 12. November gelangte sie nach Segovia, wo sie von Philipp II. erwartet wurde. Zwei Tage später fand im Alcázar dieser Stadt ihre vom Erzbischof von Sevilla zelebrierte persönliche Hochzeit mit ihrem Bräutigam, der ihr leiblicher Onkel war, statt.
2) Maximilian II. * 31. Juli 1527 in Wien; † 12. Oktober 1576 in Regensburg
3) Maria von Spanien, * 21. Juni 1528 im Alcazar in Madrid; † 26. Februar 1603 in Villamante
Maria sollte ursprünglich zwischen 1536 und 1545 einen der Söhne des französischen Königs Franz I. heiraten. Nach dem Schmalkaldischen Krieg beabsichtigte ihr Vater Karl allerdings, die österreichische Linie der Habsburger familiär enger an die spanische Linie zu binden, um so den politischen Zusammenhalt beider Mächte zu sichern und die Macht der Habsburger nicht zersplittern zu lassen. Maria heiratete daher am 13. September 1548 in Valladolid Maximilian, ihren Cousin 1. Grades und späteren Kaiser. Der Ehevertrag war während des Reichstages in Augsburg ausgearbeitet worden. Maria leistete dabei auch den traditionellen Erbverzicht auf alle territorialen Ansprüche, ihr wurde lediglich eine jährliche Rente garantiert.
4) Ferdinand I. (HRR), * 10. März 1503 in Alcalá de Henares bei Madrid; † 25. Juli 1564 in Wien
5) Anna Jagiello von Böhmen und Ungarn, * 23. Juli 1503 in Buda; † 27. Januar 1547 in Prag
Ohne die Einwilligung der ungarischen Stände kamen schließlich Vladislav II. und der mittlerweile zum Kaiser avancierte Maximilian I. 1515 überein, die Verheiratung von Anna und deren Bruder Ludwig mit den Enkeln Maximilians I. zu finalisieren (Wiener Doppelhochzeit). Die jugendliche Anna reiste in einer vergoldeten Kutsche nach Wien, wo der Kaiser sie als Stellvertreter für einen seiner Enkel am 22. Juli 1515 im Stephansdom ehelichte. Sie blieb danach in Wien. 1516 verlautbarte der in Spanien weilende Erzherzog Ferdinand, Anna an Stelle seines kaiserlichen Großvaters heiraten zu wollen und schickte eine Vollmacht nach Wien, dass die Ferntrauung mit ihm abgehalten werden könne. Daraufhin verzichtete Maximilian I. offiziell auf die Braut, und Annas Heirat per procurationem fand im Juli 1516 in der Burg zu Wien statt. Danach musste die junge Königstochter aber fünf Jahre in Innsbruck auf die Trauung mit ihrem Bräutigam in persona warten. Erst nachdem Karl V. nach seiner Wahl zum römisch-deutschen König im Wormser Vertrag vom 28. April 1521 seinem Bruder Ferdinand das Herzogtum Österreich und Innerösterreich abgetreten hatte, wurde am 26. Mai 1521 die von Kardinal Matthäus Lang zelebrierte persönliche Hochzeit von Anna und Ferdinand in Linz abgehalten.
6 und 7 = 2 und 3 Philipps des II.
8 und 9 = 6 und 7 zu Maria Manuela von Portugal
10) Ladislaus Jagiello, * 1. März 1456 in Krakau; † 13. März 1516 in Ofen
11) Anne de Foix-Candale, * 1484; † 26. Juli 1506 in Ofen
König Wladislaw II. von Böhmen und Ungarn, Sohn des polnischen Königs Kasimir IV. Andreas und der Erzherzogin und ungarischen Prinzessin Elisabeth von Habsburg, war bereits über 40 Jahre alt, als er um die Hand Annes anzuhalten gedachte. Nachdem er vom Papst Alexander VI. 1500 die Annullierung seiner Ehe mit Beatrix von Aragón erreicht hatte, schickte er eine Gesandtschaft nach Frankreich, die für ihn um Anne werben sollte. Der Heiratsvertrag wurde 1501 erstellt, und Annes Ferntrauung mit Wladislaw fand 1502 am französischen Hof in Blois statt. Im Sommer 1502 reiste die Prinzessin mit glänzendem Gefolge durch Savoyen und Italien, wo ihr insbesondere in Venedig ein königlicher Empfang bereitet wurde.[1] Ihre persönliche Hochzeit mit Wladislaw feierte sie am 29. September 1502 in Stuhlweißenburg. Gleichzeitig wurde sie dort zur Königin von Ungarn gekrönt.[2] Ludwig XII. gab ihr eine Mitgift von 40.000 Dukaten mit in die Ehe. Er beabsichtigte mit dieser Ehe, den Fortbestand der Jagiellonen-Dynastie in Böhmen und Ungarn zu bewahren, um damit den Erbfall des Hauses Habsburg, dem Rivalen Frankreichs um die Vorherrschaft in Europa, in diesen beiden Königreichen zu verhindern. Anne wurde eine gute Ratgeberin für ihren Gatten. Sie soll sich sehr für die Aussöhnung der Katholiken und Utraquisten interessiert haben.
12—15 = 4—7 Philipps des II.
Zusammenrechnung:
- Geboren in
- Frankreich 16, Spanien 14, Portugal 7, England 5, Italien 4,
Österreich 3, Belgien 2, Wales 2, Ungarn 1, Polen 1.
- Mann starb
- 26 26 28 30 31 34 36 36 40 40 43 49 49 52
25 26 28 30 31 33 36 36 40 40 43 49 49 52
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14
52 52 52 55 55 58 60 61 63 72 77 81
52 52 52 55 55 58 60 61 63 72 77 80
15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26
- Stellwehrte
- Minimum 25 oder 26 Jahre, Untere Quartile 36 Jahre, Median 50,5 Jahre
- Obere Quartile 58 Jahre, Maximum 80 oder 81 Jahre.
- Obere Quartile 58 Jahre, Maximum 80 oder 81 Jahre.
- Frau starb
- 17 22 23 24 24 28 34 35 37 37 40 42 43 43
17 21 23 23 24 27 34 35 37 37 40 42 42 43
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14
46 47 50 53 55 56 66 68 69 71 74 75 76
46 47 50 53 55 54 65 66 69 71 74 75 76
15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27
- Stellwehrte
- Minimum 17 Jahre, Untere Quartile 34,5 Jahre, Median 43 Jahre
- Obere Quartile oder 59,5 oder 61 Jahre, Maximum 76 Jahre
- Obere Quartile oder 59,5 oder 61 Jahre, Maximum 76 Jahre
- Mann heiratete
- 14 14 16 17 17 17 17 18 18 18 19 20 21 23 25
13 14 16 17 17 17 17 18 18 18 19 20 21 22 25
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15
25 26 27 28 30 31 32 36 37 42 43 46 46
25 26 27 28 28 31 32 36 37 42 43 45 46
16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28
- Stellwehrte
- Minimum 13 oder 14 Jahre, Untere Quartile 17,5 Jahre, Median 23,5 oder 24 Jahre
- Obere Quartile 29,5 oder 30,5 Jahre, Maximum 46 Jahre
- Obere Quartile 29,5 oder 30,5 Jahre, Maximum 46 Jahre
- Frau heiratete
- 12 13 14 14 14 14 14 15 15 16 16 16 16 16 17 17 17 17
11 12 14 14 14 14 14 14 15 15 15 15 15 16 16 16 16 17
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
18 18 18 18 19 19 19 19 20 20 21 21 22 23 23 38
17 17 18 18 18 18 19 19 20 20 21 21 22 22 23 38
19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
- Stellwehrte
- Minimum 11 oder 12 Jahre, Untere Quartile 15 Jahre, Median 16,5 oder 17 Jahre
- Obere Quartile 19 Jahre, Maximum 38 Jahre
Fragestellung:
Nun, warum wurden die Bilderstürmer in den Niederlanden so streng, sogar blutig, bestraft?
Während England von politischen und religiösen Unruhen in der Mitte des 16. Jahrhunderts ergriffen war, begann John Knox die schottische Reformation an der Basis. Seine Predigt in der Kirche St. John the Baptist, in der er 1559 die Götzenanbetung verurteilte, führte dazu, dass der aufgewiegelte Mob den Altar der Kirche zerstörte und danach die Häuser der Dominikaner, Franziskaner und Kartäuser angriff. Die Abtei von Scone wurde kurz danach geplündert. Marie de Guise, die Regentin und Mutter der jugendlichen Königin Mary, konnte die Aufstände erfolgreich bekämpfen, dennoch blieb der Presbyterianismus in Perth stark vertreten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Perth_(Schottland)#16._Jahrhundert
Ist dies die ganze Geschichte?
The Scottish Reformation Parliament was the assembly elected in 1560 that passed legislation leading to the establishment of the Church of Scotland.[1] These included the Confession of Faith Ratification Act 1560;[2] and Papal Jurisdiction Act 1560.[3] The legislation was not formally approved until 1567, when it was ratified by James VI.
https://en.wikipedia.org/wiki/Scottish_Reformation_Parliament
Deutscher Artikel fehlt .... aber nicht für das erste der beiden Beschlüsse:
Nach dem Vertrag von Edinburgh vom 6. Juli 1560 setzte das Parlament eine Kommission von sechs Theologen ein, die unter Führung von John Knox (1514–1572) die reformatorische Lehre in nur vier Tagen in 25 Artikeln zusammenfasste. Als die zur Stellungnahme aufgeforderte katholische Partei keine Gegenschrift einreichte, beschloss das Parlament im August 1560 die Confessio fast einstimmig, allerdings gegen den Widerstand von Maria Stuart. Als Folge dieses Beschlusses entstand die reformierte Church of Scotland. Bis 1647 war die Confessio Scotica in dieser Kirche die grundlegende Bekenntnisschrift; dann wurde sie durch das Bekenntnis von Westminster abgelöst.
https://de.wikipedia.org/wiki/Confessio_Scotica
The Papal Jurisdiction Act 1560 (c. 2) is an Act of the Parliament of Scotland which is still in force. It declares that the Pope has no jurisdiction in Scotland and prohibits any person from seeking any title or right to be exercised in Scotland granted under the authority of the Pope, on pain of proscription, banishment and disqualification from holding any public office or honour.
https://en.wikipedia.org/wiki/Papal_Jurisdiction_Act_1560
Dies wurde nun in 1567 ratifiziert, von Jakob VI. (später auch Jakob I. von England). Er war dabei ein Jahr alt, das heißt die Ratification erfolgte in seinem Namen, aber ohne seinen persönlichen Entschluß. Warscheinlich schon bei der Krönung:
Als Maria Stuart ein Jahr später im Loch Leven Castle gefangengesetzt wurde und abdanken musste, wurde James als Säugling unter dem Namen Jakob VI. zum schottischen König ernannt. Seine Krönung fand am 29. Juli 1567 in Stirling statt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_I._(England)#K%C3%B6nig_von_Schottland
Was sagte nun wieder der Artikel über Wilhelm den Schweiger?
Im Jahr 1566 fand der Beeldenstorm (Bildersturm) statt, bei dem sowohl in Flandern wie in den nördlichen Provinzen der Niederlande Kirchen von Protestanten gestürmt und alle Heiligenfiguren, die sie fanden, zerstört wurden. Diese Aktion begründeten sie mit dem Verbot von Gottesbildern in den Zehn Geboten. Sie war der äußere Anlass für den Beginn des Achtzigjährigen Krieges mit Spanien zwei Jahre später.
Um die Rebellion niederzuschlagen, entsandte Philipp II. 1567 eine Armee unter dem Herzog von Alba in die Niederlande, der sogleich ein Schreckensregiment errichtete und die Protestanten unnachsichtig verfolgte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_I._(Oranien)#Wandel_zum_Gegner_Philipps_II.
Von 1567 bis 1573 war Alba Statthalter der Spanischen Niederlande und Nachfolger der Halbschwester des Königs, Margarethe von Parma. In den Niederlanden war es 1566 zu einem calvinistischen Bildersturm gegen die katholischen Kirchen gekommen; hunderte von Kirchen waren verwüstet worden. Alba bekam vom spanischen König Philipp II., dem Landesherrn der Niederlande, den Auftrag, die öffentliche Ordnung und die Vormachtstellung der katholischen Kirche wiederherzustellen und die Verantwortlichen für den Bildersturm zu bestrafen.
Dazu richtete Alba ein Sondergericht unter dem Namen „Rat der Unruhen“ ein, das im Volk „Blutrat“ genannt wurde. Es stand unter der direkten Kontrolle Albas und ersetzte de facto die bisherige Gerichtsbarkeit, eine Berufung gegen die Urteile war nicht möglich. Das Sondergericht verurteilte von 1567 bis 1573 schätzungsweise 9000 Menschen und ließ viele hinrichten. Angaben zur Anzahl der Opfer reichen von 1073 bis zu „mehrere Tausend“. Die bekanntesten Opfer des Blutrats waren die Grafen Lamoral Graf von Egmont und Philippe van Hoorn. Das setzte einen gewaltigen Flüchtlingsstrom von 60.000 Bewohnern der Niederlande in Gang.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fernando_%C3%81lvarez_de_Toledo,_Herzog_von_Alba#Statthalter_der_Niederlande
Aber welche Daten? Vor oder nach den 29. Juli? Beides:
Para atajar tanto a los revoltosos civiles como a los religiosos, el rey Felipe II envió al III duque de Alba al mando de un poderoso ejército que partió desde Milán el 20 de junio de 1567 hacia Flandes, al mando de 10 000 hombres, para reducir la rebelión calvinista en los Países Bajos. Este fue el primer recorrido por el Camino Español, completando los aproximadamente 1000 kilómetros en 56 días, llegando a Bruselas el 15 de agosto de 1567. ... Pocos días después, el 5 de septiembre, estableció el Tribunal de los Tumultos, popularmente conocido en los Países Bajos como el «Tribunal de la Sangre», para juzgar a los responsables de los disturbios del año anterior y especialmente a los herejes. Lamoral, conde de Egmont y general católico al servicio de Felipe II que estuvo al frente de la caballería que venció a los franceses en la batalla de San Quintín (1557) y Felipe de Montmorency, conde de Horn, dos de las tres cabezas del levantamiento, fueron capturados. El tribunal actuó con un extraordinario rigor y sentenció a muerte a los condes y otro numeroso grupo.
Um die sowohl bürgerlich wie religiösen Revoluzer Einhalt zu gebieten, sandte der König Philipp II den III:en Herzog von Alba an die Leitung eines mächtigen Heeres, welches von Mailand am 20. Juni 1567 abmarschierte, gegen Flandern, in der Leitubg von 10 000 Männern, um den calvinistischen Aufrur in den Niederlanden zu vernichten. Dises war der erste Durchritt der Spanischen Straße, die etwa 1000 Km in 56 Tagen vollzogen, an Brüssel em 15. August 1567 anlangend. ... Wenige Tage später, den 5. September, richtete er den Rat der Unruhen auf, den der Niederlande völklich als Blutrat bekannt war, um die Verantwortlichen der Unruhen des vorigen Jahres, besonders die Häretiker zu richten. Lamoral, Graf von Egmont und catholischer General im Dienste Philipps II. welcher im Cavallerie-Front die Franzosen in der Schlacht bein Saint-Quentin (1557) und Philippe de Montmorency, Graf von Hoorn, zwei der drei Häupte des Aufstands, wurden gefangengenommen. Der Rat handelte mit äußerster Strenge und verurteilte die Grafen und dazu eine zahlreiche Gruppe zum Tode.
https://es.wikipedia.org/wiki/Fernando_%C3%81lvarez_de_Toledo_y_Pimentel#Gobernador_de_los_Pa%C3%ADses_Bajos_de_los_Habsburgo
Egmont und de Montmorency waren bekanntlich verwandt mit Wilhelms erster Frau und vierter Frau. Aber, sie blieben Catholiken. Nur waren sie gegen die Einführung der Inquisition. Er kannte die flämische Mentalität und wußte daß dies bei ihnen nicht klappen würde.
Inzwischen, Ferdinand Alvarez von Alba handelte im Bewußtsein der Ereignissen in Schottland. Edle hatten gerade einen Kindeskönig eine catholiken-feindliche Verfassung unterschreiben lassen. Seine Mutter, die natürliche Regentin für den Sohn war dabei eine Gefangene. Weder Glaube noch Königsmacht wurden respectiert, Ferdinand Alvarez sah den Aufstieg des Antichrist. Und ich denke, er hatte recht. Nur hat er dabei unschuldige hingerichtet, was zur Empöhrung führte. Und die Niederlande war nicht sein gewohntes Gebiet.
Philipp II. hat ihm vertraut, er war sein Gesandter wegen der dritten Frau, Elisabeth von Valois. Und, der Krieg war los ... für achzig Jahre. In Frankreich kam es zu dieser Zeit zum Dritten Hugenottenkrieg, der erste fing an nach der Reformation Schottlands ...
Hans Georg Lundahl
Paris
Der hl. Exuperius von Toulouse
28.IX.2026
Tolosae sancti Exsuperii, Episcopi et Confessoris; qui beatus vir quantum sibi parcus exstiterit quantumque aliis largus, sanctus Hieronymus relatu prosecutus est memorabili.